Über mich – oder: Warum ich keinen geraden Lebenslauf habe


Mein Leben war oft wie eine Achterbahn: mal hoch, mal runter, plötzliche Richtungswechsel, Bremse und Vollgas im schnellen Wechsel. Oder anders gesagt: Ich bin Mitte 60 und schaue auf ein sehr vielseitiges, abwechslungsreiches Leben zurück. Manche würden sagen: unruhig. Ich sage: nie langweilig.

Ich komme aus einem – sagen wir mal – sehr schwierigen Elternhaus. Dazu wird es hier sicher den einen oder anderen Beitrag geben, also lasse ich das jetzt mal kurz an der Stelle. Nur so viel: Es ging über Erziehungsheim und Gefängnis weiter. Danach kam der Beruf: Drucker, später Druckermeister, Fachkaufmann für Marketing, nebenbei im Fernstudium studiert. Später erfolgreicher Führungskraft in Druckereien und Verlagen, erfolgreicher Unternehmer – bis zur Privatinsolvenz.

Dann habe ich die Koffer gepackt: gut sieben Jahre in Griechenland und Zypern gelebt. Auswanderer aus Überzeugung, nicht aus Not. Aktuell bin ich wieder in Deutschland – aber eher übergangsweise. Mal sehen, wo es als nächstes hingeht.

Auf dem Weg gab es noch ein paar andere Dinge: Krebs, Rauschgift, Alkohol. Alles hinter mir gelassen. Nicht, weil es leicht war, sondern weil es irgendwann keine andere Option mehr gab.

Heute arbeite ich als Mentor und Coach. Hauptsächlich mit Menschen, die sich selbst für „nicht gut genug“ halten. Und da ich von wirklich nicht gut genug bis zu mehr als genug so ziemlich alles durchlebt habe, kann ich vielleicht ganz gut nachvollziehen, wie das ist.

Mehr dazu in den Beiträgen.

P.S.: Warum eigentlich „Secret Angel Sepp“?

Gute Frage.

Vor etwa zwei Jahren hat mein Mentor und Freund Bodo Deletz – besser bekannt als Ella Kensington – eine neue Buchreihe veröffentlicht: Secret Angel Mary … eine vierbändige Trilogie. Ja, du liest richtig. Vier Bände. Trilogie. So etwas geht auch nur, wenn man sich über sowas einfach hinwegsetzt. Gefällt mir.

Er lud eine Gruppe ehemaliger Mentoren seiner Akademie ein, die Bücher vorab zu lesen. Daraus entstand ein tägliches Zoom-Treffen. Und aus diesem Treffen wurde eine feste Größe: Wir treffen uns bis heute täglich, haben inzwischen einen weiteren (noch unveröffentlichten) Band entwickelt, an unserer eigenen Persönlichkeitsentwicklung getestet und verfeinert – und fangen langsam an, nach dem Secret-Angel-Weg zu mentoren.

Kurzum: Der Name ist geblieben, die Engel sind los. Und ich bin einer von ihnen.