Haben, Sein und Tun
n unserer Gesellschaft – und eigentlich in so gut wie allen menschlichen Gesellschaften heute auf der Welt – bist du nur wertvoll, wenn du etwas hast, etwas bist oder etwas tust.
Das gilt nur eingeschränkt für Kranke, Alte oder Behinderte. Aber selbst da ist man sehr schnell dabei, jemandem sogar das Recht auf Leben abzusprechen, wenn er nicht mehr leistungsfähig ist oder gar Geld kostet.
Das kann man immer wieder gerne in den Kommentarspalten auf Social Media & Co. nachlesen. Gerade erst wieder in einem Beitrag auf LinkedIn davon gelesen, wie über einen älteren Herrn gesprochen wurde, dass man ja die künstliche Ernährung einstellen könnte …
Aber das soll jetzt hier keine Gesellschaftskritik werden. Sondern einfach mal nur für dich selbst.
Du bist wertvoll.
Auch für die Gesellschaft – im schlimmsten Fall kannst du immer noch als schlechtes Beispiel dienen. 😉
Aber selbst wenn nicht: Für dich, für deine Sicht auf dich selbst, für den Wert, den du dir selbst gibst, muss das keine Rolle spielen.
Mag sein, dass du keinen Beitrag für die Gesellschaft leistest. Mag sein, dass dein Nachbar ein dickeres Auto besitzt und du vielleicht gar keins. Vielleicht arbeitest du auch nur halbtags oder gar nicht.
Trotzdem darfst DU DICH SELBST als wertvoll betrachten. Auch wenn die anderen 8,3 Milliarden Menschen auf der Welt dich als nutzlos betrachten.
Dein Selbstwert hat nichts – absolut gar nichts – mit dem Wert zu tun, den dir die Gesellschaft gibt.
Und genau das passiert, wenn du anfängst, das zu verinnerlichen:

Das ist der Moment, in dem es klick macht.
Nicht, weil jemand ihr gesagt hat, dass sie mehr leisten muss. Sondern weil sie verstanden hat, dass ihr Selbstwert nichts mit ihrer Leistung zu tun hat.
Und genau darum geht es.
