Egal wie traurig du bist – im Kühlschrank brennt immer ein Licht für dich.
Man lacht. Aber eigentlich ist es nicht lustig.
Emotionales Essen – aus Traurigkeit, Langeweile, Stress, Ärger. Darunter habe ich um die 40 Jahre gelitten. Essen, bis der Ranzen spannt – und weit darüber hinaus.
So richtig abgeschlossen damit habe ich erst vor ungefähr zwei Jahren. Ein nicht mal geplanter Nebeneffekt der Secret-Angels-Bewegung.
Gefühle sind Fragen.
Gefühle als Fragen zu verstehen war dabei ein wichtiger Schritt. Und zu erkennen, dass ich meine Gefühle selbst mache, der zweite. Eine sehr wirkungsvolle Strategie, entwickelt in unserer Secret-Angel-Gruppe.
Emotionales Essen – etwas näher betrachtet – bedeutet ja: Du willst gute Gefühle damit erzeugen. Du willst vielleicht dieses wohlige Sattgefühl, um das unerwünschte Gefühl – zum Beispiel Traurigkeit – nicht mehr fühlen zu müssen.
Das ist sehr nachvollziehbar – zumindest für mich als ehemaligen Betroffenen.
Und dann kommt das ins Spiel, was ich oben gesagt habe: Du machst deine Gefühle selbst. Deine Langeweile, deine Traurigkeit, dein Frust entsteht, weil du deine Situation als langweilig, frustrierend oder traurig beurteilt hast.
Wenn du jetzt das Gefühl als Frage betrachtest – „Gibt es denn einen Grund, traurig zu sein?“ – bist du, vollkommen unabhängig von der Antwort, auf einem erheblich sinnvolleren Weg.
Wenn du von emotionalem Essen betroffen bist, schau gerne mal auf meiner Kontaktseite vorbei.
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