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Was hilft gegen meine Einsamkeit?

Dieses Billboard habe ich neulich beim Leonardo Hotel in Augsburg fotografiert.

Mein erster Gedanke war: „Auf jeden Fall weder Kirche noch Bibel TV.“

Aber nö – für manche Menschen mag das der richtige Weg sein. Für mich ist er es nicht.

Mein Weg führt eher über die Erkenntnis, dass ich meine Gefühle selbst erschaffe – und zwar durch die Annahmen, die ich treffe.

Zum Beispiel die Annahme, dass Einsamkeit schlimm ist – und dass ich sie nicht aushalten darf oder will.

Nicht, indem ich das Gefühl verdränge – auf gar keinen Fall!

So entstehen Gefühle (sehr vereinfacht dargestellt):

  1. Annahmen – z. B.: „Einsamkeit ist gefährlich“ (früher war alleine sein ohne das Rudel tatsächlich gefährlicher – heute ist es das nicht mehr, aber unser Unterbewusstsein hat diese Bewertung noch).
  2. Beurteilungsskalen – auf Basis dieser Annahmen bewertest du Situationen.
  3. Gefühle – aus dieser Beurteilung entstehen dann positive oder negative Gefühle.

Gefühle entstehen also nicht im luftleeren Raum. Und sie werden uns nicht von außen eingeflößt. Sie sind das Ergebnis eines Informationsverarbeitungsprozesses.

Deshalb ist es mein Ansatz, mit diesen grundsätzlichen Annahmen zu arbeiten.

Das schafft innerhalb kürzester Zeit eine andere Realität – eine andere Gefühlswelt – und einen vollkommen anderen Umgang mit Gefühlen.


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