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Οι πρόκες βγαίνουνε, οι τρύπες μένουνε

Ein griechisches Sprichwort. Übersetzt bedeutet es:

„Die Nägel gehen raus, die Narben bleiben.“

Ich erlebe oft – und mir selbst ging es auch so – dass wir traumatische Geschehnisse in unserem Leben gerne vergessen würden. Oft versuchen wir auch sie zu verdrängen.

Ich habe hier ja schon einen Beitrag zu meiner ersten Kindheitsliebe Margitta geschrieben. Der Tod meines Bruders ist auch so ein Thema – er starb 1968 nach einem Unfall.

Die Erinnerungen haben mich lange belastet. Sehr lange. Fast mein ganzes Leben.

Und immer der Drang, das doch endlich vergessen zu können.

Aber es ist wie bei einem Unfall, bei dem du ein Bein oder einen Finger verlierst. Du kannst das weder ungeschehen machen, noch kannst du vergessen, dass dir hier ein Körperteil fehlt.

Aber du kannst lernen, damit zu leben.

Vielleicht mit Hilfe – bei einem Körperteil eine Prothese, bei seelischem Leid eine Therapie, Coaching oder etwas anderes. Oftmals geht es auch ohne Hilfe.

Aber der einzige Weg ist: Lernen, damit zu leben.

Ich habe gelernt, mit dem Verlust meines Bruders zu leben – und mit meiner Kindheitsliebe. Und mit vielen mehr oder weniger schlimmen Traumata.

Du kannst das auch.


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