Meine letzte Zigarette
Meine letzte Zigarette ist schon eine Weile her – nämlich der 03. Oktober 1988.
Warum ich das so genau weiß? Es war genau ein Jahr, bevor die DDR die Grenze zur Tschechoslowakei schloss – was in der Folge einen Monat später zum sogenannten Mauerfall führte.
Dem Alkohol habe ich Mitte Januar 2020 endgültig Adé gesagt. Da weiß ich das genaue Datum nicht mehr. Da war wohl sonst nichts Historisches. 🤣🤣
In den letzten Tagen habe ich darüber nachgedacht: Was war eigentlich DER Erfolgsfaktor, dass ich durchgehalten habe? Sowohl beim Alkotin als auch beim Nikohol gab es vorher ja schon mehr oder weniger viele erfolglose Versuche, das Laster loszuwerden.
Warum hat es zigmal nicht geklappt – und dann dieses eine Mal?
Zwei Dinge: Eine Entscheidung. Und ein starkes Warum.
Die Entscheidung war bei mir eher leise. Nicht wie ein „auf den Tisch hauen“, sondern etwas innerliches, Entschlossenes – das keine Lautstärke braucht und kein Tschaka. Das aber auch keine Ausreden mehr zulässt.
Und ein starkes Warum. Eins, das weit über „Geld sparen“ oder „Gesund bleiben“ hinausging.
In meinem Beitrag „I had a dream“ habe ich das schon mal thematisiert:
„So will ich nicht verrecken. So sollen mich meine Kinder nicht finden.“
Das war’s.
Kein großer Plan. Keine Disziplin-Show. Kein 30-Tage-Programm.
Eine Entscheidung. Ein Warum. Und dann: einfach machen.
